1. IST-Analyse

Zuerst wird eine Bestandsaufnahme gemacht. Es gilt, die Kundenstruktur zu untersuchen und das bestehende Wärmenetz zu analysieren, um den aktuellen Stand der Wärmeerzeugung und -speicherung in Bernau zu beschreiben.

2. Potentialermittlung

Mit Rücksicht auf die lokalen Gegebenheiten wird untersucht, welche Quellen erneuerbarer Energie und Abwärme eingebunden werden können. Dabei handelt es sich sowohl um bestehende Quellen, die umgebaut und angeschlossen werden, als auch Standorte und Flächen, die sich für die Errichtung neuer Anlagen eignen. Dieses methodische Vorgehen ist notwendig, um die geeignetsten Potentiale zu identifizieren.

Energiequellen

3. SOLL-Analyse

In diesem Schritt wird untersucht, wie sich der Wärmebedarf in den kommenden Jahren in Bernau entwickeln wird. Dazu werden Szenarien aufgestellt und Simulationen entwickelt. Sie zeigen die Möglichkeiten von Erweiterungen und Nachverdichtungen des Netzes auf. Darüber hinaus lässt sich feststellen, welche Temperaturen im Netz notwendig sein werden und welche unterschiedlichen Erzeugungsanlagen gebraucht werden.

4. Kostenrahmen

Für die verschiedenen Zukunftsvarianten werden Wirtschaftlichkeits- und Finanzierungskonzepte aufgestellt. Dabei werden die Energie-, CO2-, Erlös- und Ausgabeströme detailliert dargestellt. Die einzelnen Berechnungen werden miteinander verglichen. Es wird geprüft, wie robust die einzelnen Modelle auf einzelne Veränderungen reagieren. Schlussendlich wird eine Vorzugsvariante vorgeschlagen.

5. Der Pfad zur Treibhausgas-Neutralität

Im fünften zentralen Baustein wird der Transformationspfad vom IST-Zustand bis zur Vorzugsvariante beschrieben. Damit lässt sich transparent aufzeigen, welche einzelnen Maßnahmenpakete geschnürt werden müssen und welche Zeiträume notwendig sind. Für die Stadtwerke Bernau ist es das strategische Instrument zur weiteren Vorgehensweise.

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